Geschichte & Kultur in Langenburg: Eine Reise wert!


"In jedem Neschd a Schlouss", sagt man hier. Und in der Tat: Das Hohenlohische ist schon auch ein Land der Schlösser und Burgen. Die Tatsache, dass die Fürsten und Freiherren auch noch hier sind, spricht dafür, dass dieses Land es wert sein muss, zu bleiben ...

Lange Zeit war Langenburg Residenzstadt der Grafschaft und des späteren Fürstentums Hohenlohe-Langenburg. Die Familie lebt noch immer auf dem Schloss. Heute zählt Langenburg rund 1.800 Einwohner – und stellt somit die kleinste Stadt Baden-Württembergs dar.

Großartiges lässt sich dennoch erleben, wenn man sich auf die Spuren der Geschichte und der Kultur in der Stadt begibt. Seit 1960 sind Teile der Schlossanlage für die Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Hier lässt sich nachvollziehen, wie die herrschaftliche Wohn- und Lebenskultur einst ausgesehen hatte.

1969 richtete Kraft Prinz zu Hohenlohe-Langenburg gemeinsam mit dem Rennfahrer und Motorjournalisten Richard von Frankenberg das Deutsche Automuseum ein. Unter dem Motto „Menschen, Autos & Geschichten" gibt es nicht nur wahre Raritäten unter den Automobilen zu sehen, sondern es werden auch ganz persönliche Geschichten erzählt und zeitgeschichtliche Ereignisse beleuchtet. Selbst der Staatsbesuch von Queen Elisabeth II. und ihrem Mann Prinz Philip in Langenburg im Jahr 1965 wird hier noch einmal lebendig ...

Darüber hinaus findet alljährlich im Barocksaal des Schlosses der "Hohenloher Kultursommer" statt, der die Besucher immer wieder mit einer Reihe hochkarätig besetzter Konzerte begeistert. Und auch das Kloster Schöntal, eine ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 23. Jahrhundert, mit seiner kunstvollen Barockkirche sollte unbedingt auf der Liste mit den Ausflügen stehen.